GOLDEN ÄRA | Nordschleifen Rennen im 90er-DTM Format | Im Rahmen des 1000km Rennens
DTM-Klassiker zurück in der Grünen Hölle: Tourenwagen Goldene Ära starten im Solo-Rennen auf der Nordschleife
Nürburgring. Historischer Meilenstein für die Tourenwagen Goldene Ära: Vom 18. bis 20. September kehrt die Rennserie im Rahmen des traditionsreichen 1000-km-Rennens an den Nürburgring zurück. Im dritten Teilnahmejahr setzt Veranstalter Henning Meyersrenken ein echtes Highlight für Motorsportfans um: Erstmals seit 1993 tragen die Tourenwagen wieder ein eigenständiges Rennen auf der legendären Nordschleife aus.
Mit dem Format über drei Runden auf der Gesamtstrecke (ca. 102 Kilometer) knüpft die Serie direkt an die packenden DTM-Schlachten der 1990er-Jahre an. Das Spektakel, das am Sonntag über rund 30 Minuten pure Rennaction verspricht, wird in der Szene mit großer Spannung erwartet.
Hochkarätiges Starterfeld und packende Duelle
Da es sich um einen offiziellen Meisterschaftslauf handelt, werden über 40 internationale Teams in der Eifel erwartet. An der Spitze der Nennliste stehen klangvolle Namen des Tourenwagensports: Nordschleifen-Legende Uwe Alzen greift im Opel Vectra STW an und trifft unter anderem auf HWA-Stammfahrer Sebastian Asch im brachialen Ford Sierra RS500.
Auch die internationale Konkurrenz reist stark besetzt an: Der Schwede Sten Jarl pilotiert einen BMW E36 STW, Marc Seesing bringt einen BMW E30 DTM im Markanten FINA Design aus den Niederlanden an den Start und der ehemalige WTCC-Pilot Peter Rikli vertritt die Schweiz. Der dänische Meisterschaftsführende Kris Nissen verzichtet hingegen auf einen Start – sein komfortables Punktepolster in der Gesamtwertung erlaubt ihm diese strategische Pause. Thomas Schmidt bringt einen 2006er BMW 120d von Team Schubert-Motorsport an den Start, der einen sensationellen 5. Gesamtplatz einfahren konnte.
Zeitplan Tourenwagen Goldene Ära:
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Freitag, 18. September: 16:00 Uhr – DMSB DPN Permit C Lizenzkurs
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Samstag, 19. September: 10:30 Uhr – Zeittraining (60 Minuten)
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Sonntag, 20. September: 10:30 Uhr – Gridwalk
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Sonntag, 20. September: 11:30 Uhr – Rennen (3 Runden / ca. 30 Minuten)
Informationen für Teams und Zuschauer
Kurzentschlossene Piloten können noch Teil des Feldes werden: Nennungen sind weiterhin über das offizielle Nennformular der Serie möglich.
Zuschauer vor Ort haben am Sonntag vor dem Start beim Gridwalk die Gelegenheit, Fahrzeuge und Fahrer hautnah im Starterfeld zu erleben. Tickets sind im Vorverkauf über den Ticketshop des Nürburgrings (tickets.nuerburgring.de/p/1000km-rennen) erhältlich. Für Fans, die das Event nicht vor Ort verfolgen können, wird der Lauf in voller Länge im kostenlosen Livestream übertragen.
Top-Pilot und H&R Markenbotschafter Uwe Alzen steigt wieder in seinen STW-Vectra von 1998. Mit Spannung wird erwartet, wie sich der Wahl-Amerikaner schlägt. Der Opel überzeugt mit mechanischem Grip und Kurvenspeed. Der 2 Liter Spiess-Motor mobilisiert immerhin knapp 300 Pferdchen. Kann Alzen den OGP Sieg aus dem Golden Ära - Super Touring Revival wiederholen?
Beste Aussichten auf Pole: Sebastian Asch als Vorjahressieger mit Favoritenrolle. Sein Ford Ford Sierra RS500 verfügt über ordentlich Punch und rund 450 PS. Er war in den letzten zwei Jahren einer der schenllsten Autos überhaupt Nur Frank Stippler im deutlich stärkeren Auto musste er sich um ein paar Zehntel geschlagen geben. Basti gilt es zu schlagen. Infos zum Team.
Marc Seesing zählt zu den Top-Piloten am Nürburgring. Er setzt einen bildschönen BMW E30 M3 Gruppe A aus dem Hause VINK Motorsport ein. Rund 320 PS ausf 2,3 Liter lassen die Fans in Verzückung bringen, wenn man am Pflanzgarten den S14-Motor früher hört als sieht. Da kommt echtes DTM Gefühl auf und macht Lust aufs Golden Ära Gruppe A Revival von 2.-4. Oktober im Rahmen des RGB Saisonfinales am Nürburgring. DTM is back alive!
Ex WTCC-, DTM- und Porsche Carreracup- Pilot Peter Rikli hat als Vorjahres-Dritter Aussichten auf Top-Punkteränge. Der sympathische Schweizer bewegt sein früheres WTCC- Eisatzauto, einen Honda Accord, stets am Limit und steht in der Meisterschaft weit oben. Er kämpft um den Titel und lässt daher kein Rennen aus. Wer ihn am Cockpit erleben will geniesst diese Onboardaufnahme aus SPA Francorchamps.
Opel DTM-Fans kommen voll auf ihre Kosten: Steffan Irmler von GEMA Motorsport bringt seinen originalen Gruppe A Opel Kadett GSI aus dem DTM Jahtr 1990 an den Start. Der Kampfzwerg hat zwar nur zwei Liter Hubraum aber die 270 PS verteilen sich auf weniger als eine Tonne Gewicht. Der Diepholz-Funktionär und GOLDEN ÄRA Sponsor geht damit auch um wie einst Oberndorfer und Strycek, mit dem er oft gemeinsam an den Start geht.
24h- Langstreckenfans dürfen sich freuen: Das ex Claudia Hürtgen kommt mit Thomas Schmidt von GTS Motorsport zum Einsatz. Der 120d von Schubert-Motorsport war ein Originales BMW Werks-Kitcar. Für moderate 125.000.- € waren 3 Stunden Fahrt ohne Unterbrechung möglich. Das reichte 2006 zum 5. Platz Gesamt im 24h Stunden Rennen am Nürburgring. Der 2-Liter Diesel mit 240 PS und 450 Nm Drehmoment machens möglich. Ab 2006 waren nur noch 2,5 Stunden am Stück erlaubt. Technologieoffenheit gab es damals schon.
Bilder: Elfi Jung, Marc Boels & Dennis Petermann
Text: Ralph Bahr
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